Fuu@Blog

Hierarchie und Kommunikation

3. Februar 2010

Heute ist mir wieder etwas aufgefallen am Verhalten meiner Klasse. Dass es Leute gibt, die gesprächiger als andere sind, ist glaube ich kein Geheimnis. Dass bei 30 Schülern in der Klasse nicht jeder gleichzeitig reden kann ist auch selbstverständlich. Man erkennt meist einige, die sich oft zu Wort melden. Wenn man die Klasse aber verkleinert, also auf eine kleine Gruppe von ca. 10 Schülern, so kommen auf einmal 200-300% mehr Wortmeldungen als zuvor. Woran kann das liegen? Vielleicht an der Einstellung der Schüler? Denken viele daran, dass sie sich nicht melden müssen, um eine etwaige Aufgabenstellung zu lösen bzw. Themen innerhalb der Klasse zu erörtern? Oder leidet jeder von Ihnen an einer Kommunikationsphobie.

In dem Moment, wo die Gruppe verkleinert wird, melden sich Schüler, die sich davor nahezu nie zu Wort melden. Herrscht innerhalb der dezimierten Gruppe ein anderes Hierarchiesystem als in der ganzen Klasse aufgrund des Fehlens einiger Mitschüler? Werden dadurch “Führungspositionen” frei, welche dann für kurze Zeit neu besetzt werden, nur um danach wieder kampflos abgegeben zu werden?

Ich meine, das hängt alles irgendwie zusammen. Menschen, die eher introvertiert orientiert sind, fühlen sich in kleineren Gruppen wohler. Dadurch fühlen sie sich direkter angesprochen und nicht nur als ein 5. Rad am Wagen. Darauf könnte man schließen, dass in nahezu jeder erdenklichen Lebensituation unser Handeln und Interagieren mit Mitmenschen unter Einfluss des im Unterbewusstsein eingeprägten Anarchiesystems steht und beeinflusst wird.

Fuu

3.Februar - 21:01

F@B eröffnet

8. August 2006

Willkommen auf meinem Blog.

Wieso schon wieder ein weiterer sinnloser Blog unser gemeinsames (anonymes?) Internet belasten will? Das ist eine sehr gute Frage. Eine Antwort darauf versuche ich unter anderem durch den Blog herauszufinden. Aber er dient eigentlich als virtuelles Tagebuch, wenn man es so nennen darf. Kein privates Tagebuch. Ich möchte viel mehr meine Gedankengänge, also das was ich so den ganzen Tag vor mich hinbrüte, offenlegen, um sie zum einen für spätere Zeiten zu sammeln und um vielleicht das ein oder andere Feedback zu bekommen. Außerdem könnte ich hiermit vielleicht erreichen, dass ich nicht alles doppelt und dreifach durchdenke, um also insgesamt einen Vorteil ziehen zu können, nämlich Zeitersparnis. Denn wie jeder weiß, ist Zeit Geld. Oder anders gesagt:

Durch Zeit werden Informationen und Zustände verändert und verarbeitet. Deren Ausmaß muss man aber selbst definieren.

Fuu

2.Februar - 20:41



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